Initiative #OutInChurch

Mit der Kampagne #OutInChurch haben Menschen, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst oder als Ehrenamtliche in Verbänden arbeiten, gemeinsam den mutigen Schritt in die Öffentlichkeit gewagt und bundesweit viel Aufmerksamkeit erregt. Angst um den eigenen Arbeitsplatz und das Verstecken der eigenen Identität führen bei Betroffenen zu einer enormen psychischen Belastung. Das sind keine würdigen Arbeitsbedingungen für Menschen, die wichtige Beiträge für unsere Gesellschaft und Gemeinden leisten. Für wertvolles Engagement, bereichernde Charaktere und gute Leistungen spielt die sexuelle Orientierung keine Rolle. Stattdessen braucht es Ermutigung zu sich selbst stehen zu dürfen. Wir müssen uns alle eingestehen: Die Frage nach menschenwürdiger Arbeit ist nicht auf prekäre Berufe in der Fleischindustrie oder in der Landwirtschaft beschränkt. In unterschiedlichen Momenten in unserem Alltag begegnen uns immer wieder die Fragen „Was ist gute Arbeit?“ und „Was macht ein menschenwürdiges Leben aus?“. Darauf müssen wir als Gesellschaft Antworten finden. Als KAB im Bistum Essen haben wir größten Respekt vor dem Mut der Menschen, die sich mit der Initiative nicht nur für eine Veränderung des kirchlichen Arbeitsrechts, sondern auch für die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit in verschiedenen Bereichen der katholischen Kirche einsetzen. Dieser Impuls gibt vielen Menschen Hoffnung. Wir wünschen allen, die sich mit der Initiative in das öffentliche Leben gewagt haben und allen, die diesen Schritt aus persönlichen Gründen nicht gehen können, viel Kraft, Zuversicht und Durchhaltevermögen.

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An St. Ignatius 8
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