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03.07.2018

Vereint für den "Karfreitagskreuzweg auf der Halde"

Einen eigenen Verein haben Vertreter des Ruhrbistums Essen, der Kirche in den Ruhrstädten Oberhausen und Essen, der KAB im Bistum Essen und der RAG Stiftung und des Bergwerks Prosper Haniel gegründet, um diese Erkennungsmarke des Glaubensim Ruhrgebiet zu erhalten.

An Karfreitag den eigenen Glauben zum Ausdruck bringen, betend den Weg auf die Halde gehen, dabei auch den Ausblick genießen und Bekannte treffen – seit 23 Jahren nehmen viele Menschen des Ruhrbistums und darüber hinaus am Karfreitagskreuzweg auf der Halde Haniel in Bottrop teil. Diese Tradition, die auch die Verbundenheit von Kirche und Bergbau erlebbar macht, soll nun auch nach dem Ende des Bergbaus fortgeführt werden.

Zu diesem Zweck hat sich in Anwesenheit von Bischof Franz-Josef Overbeck, Bistum Essen,  und Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung, der Verein „Karfreitagskreuzweg auf der Halde e.V.“ konstituiert.

Gründungsmitglieder sind

  • Peter Fabritz, Oberhausener Stadtdechant
  • Paul Neumann, Bottroper Stadtdechant
  • Hermann-Josef Schepers und Diakon Jürgen Haberl vom Diözesanvorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Bistum Essen
  • Katharina Jacob von der RAG-Stiftung
  • Michael Sagenschneider vom Bergwerk Prosper Haniel
  • Domkapitular Michael Dörnemann, Leiter des Dezernates Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat
  • Ludger Krösmann, ehemals Finanzdirektor des Bistums Essen

 

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Verein eine Rechtsform gefunden haben, die sicher stellt, dass wir den Kreuzweg am Karfreitag weiterhin gehen können“, sagte Bischof Franz-Josef Overbeck. Dieser sei mittlerweile zu einem wichtigen Erkennungsmerkmal für das Ruhrbistum geworden. Bärbel Bergerhoff-Wodopia betonte, dass mit dem Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet die Tradition des Haldenkreuzwegs nicht beendet sein soll. „Mit der Gründung dieses Vereins wird die RAG-Stiftung die gute Zusammenarbeit von Bergbau und Kirche auch nach Ende des Steinkohlenbergbaus fortsetzen“, sagte sie.

Der Verein wird sich dafür engagieren, dass die Gläubigen an Karfreitag den Kreuzweg bis zum Gipfelkreuz gehen und den Gottesdienst feiern können. Neben Ehrenamtlichen aus den benachbarten Gemeinden und Verbänden hatten bisher auch viele Bergleute und Auszubildende des Bergwerks Prosper Haniel zum Gelingen beigetragen. Nach Schließung des Bergwerkes Ende 2018 müssen viele Aufgaben neu zugeordnet werden. Zur weiteren Mitarbeit sind zahlreiche Ehrenamtliche bereit.

Der Kreuzweg war 1995 von Essens Bischof Hubert Luthe eingeweiht worden und hat sich zu einer jährlichen Tradition an Karfreitag entwickelt. In diesem Jahr sind rund 1600 Menschen mit Bischof Overbeck bis zum Gipfelkreuz auf der Halde Haniel gelaufen.

[Quelle: Bistum Essen]

Bilderstrecke auf der Seite des Bistums Essen

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