KAB - Nachrichten https://www.kab-essen.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab-essen.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab-essen.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 21 Apr 2021 11:42:25 +0200 Ostern braucht Zeit…. https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/ostern-braucht-zeit/ Gerne erinnere ich mich gerade in den letzten beiden Jahren, an denen es während der Kar- und Osterfeiertage keine Präsenzliturgie gab, daran, wie zeitintensiv ich diese Tage immer begangen habe,... Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit!
Schon sinkt die Welt in Nacht und Dunkelheit.
Geh nicht vorüber, kehre bei uns ein.
Sei unser Gast und teile Brot und Wein.

Weit war der Weg. Wir flohen fort vom Kreuz.
Doch du, Verlorner, führtest uns bereits.
Brennt nicht in uns ein Feuer, wenn du sprichst?
Zeige dich, wenn du nun das Brot uns brichst.
(Gotteslob 325)]]>
kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Wed, 07 Apr 2021 14:26:28 +0200
Digitaler Kreuzweg auf der Halde Haniel https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/digitaler-kreuzweg-auf-der-halde-haniel/ Da die traditionelle Kreuzwegprozession am Karfreitag aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen muss, hat der Verein Karfreitagskreuzweg auf der Halde e. V. nun mit Unterstützung der RAG-Stiftung, des... Weil die traditionelle Kreuzwegandacht an Karfreitag auf der Halde Haniel coronabedingt ausfallen muss, hat der Verein Karfreitagskreuzweg auf der Halde e. V. nun mit Unterstützung der RAG-Stiftung, des Bistums Essen und der KAB einen Film produziert, mit dem sich der Kreuzweg digital erleben lässt: Begleitet von Blechbläsern und Vertretern verschiedener katholischer Verbände betet Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck einen Teil des Kreuzwegs.

RAG-Stiftung unterstützt den Karfreitagskreuzweg

Hauptförderer des Vereins Karfreitagskreuzweg auf der Halde e. V. ist seit 2019 die RAG-Stiftung. Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied im Vorstand der RAG-Stiftung, betont im Film in ihren Begrüßungsworten: „Corona schreibt uns in diesem Jahr die Spielregeln vor. Priorität hat, dass wir aufeinander achtgeben. Und auch wenn wir sehr bedauern, dass die Begehung des Kreuzwegs nicht in gewohnter Weise stattfinden kann, hat der Gesundheitsschutz klaren Vorrang. Jetzt und in Zukunft wird sich die RAG-Stiftung für den Erhalt des Kreuzwegs auf der Halde Haniel einsetzen, denn er gibt den Gläubigen Halt und Orientierung – gerade auch in schwierigen Zeiten.“

„Mit dieser neuen digitalen Form der Kreuzwegbegehung an Karfreitag reagieren wir auf die Corona Krise und bleiben in dieser außergewöhnlichen Zeit zumindest auf diese Weise miteinander im Glauben und mit Gott verbunden“, sagt der Bottroper Propst Jürgen Cleve, Vorsitzender des Vereins Karfreitagskreuzweg auf der Halde e. V.

Der Film ist am Karfreitag, 2. April, ab 9.30 Uhr auf www.bistum-essen.de zu sehen – dann startet normalerweise die große Kreuzwegprozession auf die Halde Haniel.

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kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Tue, 30 Mar 2021 11:36:27 +0200
Durchkreuzt … wenn mein Leben aus den Fugen gerät https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/durchkreuzt-wenn-mein-leben-aus-den-fugen-geraet/ Wer plant nicht gerne im Voraus etwas, auf das er sich freuen kann? „Vorfreude ist die schönste Freude“ sagt der Volksmund. Wir planen Urlaube und Begegnungen. Wir haben Träume, wie unser Leben... Bei diesen Gedanken schiebt sich mir seit gut 10 Jahren immer wieder eine Szene vor mein geistiges Auge. An einem wunderschönen Wintermorgen bin ich beruflich unterwegs und genieße mit einem Freund und Kollegen vor der Konferenz einen kleinen Schneespaziergang. Wir unterhalten uns über die noch ferne Rente, tauschen uns über darüber aus, welche Möglichkeiten der Zusatzversorgungen es gibt. Beide sind wir guten Mutes und zuversichtlich, dass auch nach der Arbeit auf uns eine gute Lebensphase wartet. Sieben Stunden später ist mein Freund tot…unfassbar. Seine eigene Lebensplanung und die seiner Familie werden innerhalb von Sekunden null und nichtig. Auch die Jünger Jesu hatte große Pläne mit ihrem „Meister“. Er stand für eine neue Zeit, für ungeahnte Möglichkeiten, er vollbrachte Wunder, befreite sie, in dem er Regeln und Gesetze auf den Kopf stellte. Jesus bedeutete für sie eine sichere und gute Zukunft. Zwar hatte er sein Leiden und Sterben immer wieder angekündigt (Mt 17,12), aber das lag außerhalb ihrer Vorstellungskraft, mit heutigen Worten würden wir sagen: Sie nahmen das nicht ernst. Und nun sehen sie ihn, gefoltert, gequält, gescheitert und sterbend: Ihre Pläne wurden im wahrsten Sinne des Wortes „durchkreuzt“. Sie sehen im Scheitern keinen Neubeginn, geraten in Angst, Ausweglosigkeit und Depression, wie die nachösterlichen Geschichten es beschreiben. Symbolisch für diese Stimmungslage steht der bekannte Gang nach Emmaus (Lk 24,13 – 29). Wie gehe ich damit um, wenn meine Pläne durchkreuzt werden? „Die Krise als Chance“ sagt sich so leicht in der Theorie, in der Praxis falle ich erst einmal in ein Loch, und das darf ich auch. Der „Hiob“ in mir muss eventuell erst geweckt werden, vielleicht steckt auch nur etwas davon in mir. Vielleicht hilft es uns, einfach zu akzeptieren, dass wir unser Schicksal zwar gestalten können, aber nicht alles in unseren Händen liegt, dass wir im besten Sinne des Wortes Verantwortung abgeben dürfen. Die Chance liegt darin zu erkennen, nicht alles beherrschen zu müssen, sondern hinnehmen zu dürfen. Wir spüren in der gegenwärtigen Pandemiesituation, wie schwer uns das fällt.  Jesus selbst heuchelt am Kreuz keine Zuversicht, spricht nicht sich selbst und anderen billige Trostworte zu. Nein, er sagt nicht „Alles wird gut“, sondern er stößt einen lauten Schrei der Verzweiflung aus „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mt 27,16) Aber er bleibt in Kontakt mit Gott, leugnet nicht dessen Existenz. Und so klingt im Gebet von Martin Gutl durch alle Verzweiflung auch Zuversicht: Seht, welch ein Gott! Da oben hängt Er- und unter ihm die Pharisäer und Schriftgelehrten. Der da oben wird bald schreien „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Du!“ Seit diesem Schrei des Gottessohnes ist das „Warum“ zum Gebet geworden. Seitdem hat der Schrei „Warum?“ seinen Platz bei Gott gefunden Ein Impuls von Barbara Reene-Spillmann, KAB Essen]]> kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Mon, 29 Mar 2021 15:40:05 +0200 Ab in die Wüste ... https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/ab-in-die-wueste/ - Über die Chance, das Wesentliche zu finden - In meiner Freizeit gehe ich gerne wandern! Bewegung an der frischen Luft, vielfältige Sinneseindrücke in der Natur sind für mich eine Kraftquelle.... Ab in die Wüste… Ich habe Wanderurlaub gemacht in Norwegen, in England, an der bretonischen Küste, in den Alpen und im portugiesischen Dourotal, ich war mit den Skiern unterwegs im mittelschwedischen Dalarna.  Und im Herbst 2019 bin ich in Palästina durch den Wadi Qelt gewandert, einem Tal in der Judäischen Wüste im Westjordanland. Diese Erfahrung war nun so eine ganz andere…. Normalerweise nehme ich bei meinen Wanderungen die vielfältigen visuellen Reize auf: Das Meer, den Wald, die Blumen und den Raureif auf den Bäumen. Auch wenn der Wadi Qelt einer der wenigen Wüstenflüsse ist, die das ganze Jahr Wasser führen, so waren die visuellen Reize eher gering:  braune Felsen, graues Geröll, etwas Grün direkt am Wadi, mehr Farben gab es nicht. Diese eintönige Landschaft verschafft wenig Ablenkung und führte dazu, dass ich meinen Gedanken nachhing, über das „was die Welt im Innersten zusammenhält“ um Goethe Faust  zu zitieren, mit anderen Worten Konzentration auf das Wesentliche. „Und sogleich trieb der Geist ihn in die Wüste…“  so heisst es in Mk 1,12. Vor seinem Wirken in Galiläa zieht sich Jesus 40 Tage zurück in die Wüste, konzentriert sich dort auf das Wesentliche. Wüstengeschichten finden wir im Alten und Neuen Testament immer wieder, wie schon für das Volk Israel auf seiner Wanderung ins versprochene „Gelobte Land“   ist sie auch für Jesus der Begegnungsort mit Gott. Die Ursprünge der christlichen Mönchsbewegung liegen in der koptischen Wüste, hier wollten sie sich, durch nichts abgelenkt, Gott voll zuwenden. Es gibt keinen menschlichen Lebensweg, keine Biografie, ohne „Wüstenetappen“. Das sind Lebensphasen, die uns herausfordern, die wir schnell hinter uns bringen wollen, um wieder das „Gelobte Land“ zu erreichen, dort wo alles gut ist. Aber lenken nicht gerade die Wüstenwege des Lebens unseren Blick auf das Wesentliche? Verändern wir nicht gerade durch Begegnung mit Krankheit, Tod, Trennung oder anderen Schicksalsschlägen unseren Blickwinkel? Da wird mir auf einmal bewusst, was wirklich wichtig ist in meinem Leben, da reflektiere ich über meinen Standort, da wird deutlich, ob ich mit meinem Leben in Einklang stehe oder einfach immer nur verdrängt habe. In den Wüstenetappen unseres Lebens zeigt sich, ob wir das Schicksal gestalten oder hadern. Sie machen mich auch sensibler für die Schwächen anderer und für deren Scheitern. Und wenn ich im „Gelobten Land“, in den besseren Zeiten angekommen bin, habe ich mich verändert. Die Fastenzeit in diesem Jahr ist eingebettet in eine schon lang andauernde Phase des sehr reduzierten Lebens, wir „fasten“ seit einigen Monaten, in dem vieles, was Lebensqualität ausmacht, nicht möglich ist. Aber vielleicht können wir die Zeit nutzen, um uns klar zu werden über unseren Standort:

-         Was möchte ich aus dieser Zeit mitnehmen, beibehalten?

-         Was aus meinem “alten“ Leben kann ich beiseite lassen?

-         Was hat mich die Zeit über mich selbst gelehrt?

Ich bin mir sicher, dass unser „Gelobtes Land“ im Jahr 2022 anders aussehen wird als im Jahr 2019 aussah Gott hat den Menschen nie Wüstenerfahrungen erspart, aber er ist mit ihnen gegangen und hat sich immer wieder gezeigt. Das Gebet von Christa Spilling Nöker nach Psalm 23 fasst diese Gedanken zusammen:     Auch in dunklen Zeiten und in schmerzhaften Erfahrungen Möge Gott dir beistehen und dir immer wieder Mut und neue Hoffnungen schenken. in Situationen der Angst möge er in dir die Kräfte wecken, die dir helfen, all dem, was du als bedrohlich erlebst, standhalten zu können.
Impuls und Foto von Barbara Reene-Spillmann.]]>
kab-bildungswerk-essen.de Aktuelles KAB Bildungswerk Essen Startseite Bildungswerk Essen kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Fri, 26 Feb 2021 11:38:22 +0100
Über die Stille… https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/ueber-die-stille/ Für mich gibt es eine Szene, die das Sinnbild für absolute Stille verkörpert: Im winterlichen Mittelschweden, in der Provinz Dalarna, machen wir während einer Skiwanderung eine Pause in Nornässäter,... Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.“
Mit diesen Gedanken genießen Sie die winterliche Stille, vielleicht hören Sie den Schnee rieseln…]]>
kab-essen.de Startseite Essen Aktuelles KAB Essen Fri, 12 Feb 2021 18:02:00 +0100
Nun auch Digital! – GELD.MACHT.ANGST https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/nun-auch-digital-geldmachtangst/ Benefizveranstaltung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung Die Veranstaltung wird live aus dem „virtuellen Theatersaal“ in Haar gestreamt. Tickets gibt es im Onlineshop des Theaters:
Wann?
So, 14. Februar 2021, 19:10 Uhr bis 20:30 Uhr Wo?
Kleines Theater Haar Anmeldung, Tickets und weitere Infos „Kleines Theater“
Nähere Informationen findet Ihr auf der Internetseite der KAB Deutschlands oder wendet Euch bei Interesse an unser Diözesanbüro.]]>
kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Wed, 03 Feb 2021 09:46:27 +0100
Seid barmherzig… https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/seid-barmherzig/ - Gedanken zur Jahreslosung 2021 - In jedem Jahr wählt die ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen eine sogenannte Jahreslosung aus, eine Bibelstelle, die eine zentrale und einprägsame... Wir kennen diesen Begriff aus den unterschiedlichen Erzählungen der Bibel im Alten und Neuen Testament. Da ist der barmherzige Samariter, der barmherzige Vater, der sich seines zurückgekehrten Sohnes annimmt. Lukas 6,36 beschreibt die Barmherzigkeit grundsätzlich als eine göttliche Eigenschaft, die aber den Menschen auch in die Pflicht nimmt.

Gerade in der zurückliegenden weihnachtlichen Zeit wird regelmäßig an unsere Barmherzigkeit appelliert, Briefe mit Spendenaufrufen flattern ins Haus, und auch die großen christlichen Kirchen mit ihren Hilfswerken starten solche Aktionen um das Weihnachtsfest, wohl wissend, dass gerade in dieser Zeit die Menschen sensibel sind für die Not der anderen: Das bedürftige Kind in der Krippe öffnet unsere Herzen.

Nun ist vergleichsweise einfach, im Advent und zu Weihnachten, bedürftigen Menschen zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Es ist einfach, wenn sie anonym sind oder ich sogar persönliche Zuneigung für sie empfinde. Spannend wird es dann, wenn diejenigen mich zuvor selbst verletzt haben. Wie verhalte ich mich dem gegenüber, der mich gedemütigt hat und dennoch meine Unterstützung braucht?

Barmherzigkeit ist ein Liebesdienst ohne zu erwartende Gegenleistung, aber noch mehr als das: Sie ist der Gegenpol zum System der Vergeltung. Wir kennen die berühmten Beispiele aus der Bergpredigt bei Matthäus 5,39 oder aus der Feldrede bei Lukas 6,29: “Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, halte ihm auch die linke hin“ Wenn ich barmherzig bin, reagiere ich auf Hass mit Liebe und auf Gewalt mit Gewaltlosigkeit und beende so die Spirale des Bösen.

Jesus hat das vorgelebt, nicht nur in der eigenen Passion, er ist barmherzig gegenüber Sündern und Ausgegrenzten und mahnt immer wieder an, es genauso zu tun.

Barmherzigkeit meint nicht verzeihen oder gar vergessen. Es bedeutet, mich auch jemanden zuzuwenden, obwohl er etwas getan hat, dessen Folgen ich noch spüre, ihn aufzurichten, obwohl er mich vielleicht niedergestreckt hat. Ich „trete nicht nach“, ich bin stark genug, den Kreislauf des Bösen zu durchbrechen.

Im Alten Testament beschreibt Psalm 103 die Wechselbeziehung zwischen göttlicher und menschlicher Barmherzigkeit: Gott ist in „Vorleistung getreten“ und hat den Menschen auf vielfältige Art und Weise Barmherzigkeit erfahren lassen. Er hat aber auch den Menschen mit diesem Wesensmerkmal „gekrönt“, so dass er in der Verantwortung ist, das Erfahrene weiterzugeben.

 

Lobe den Herrn, meine Seele,

und was in mir ist, seinen heiligen Namen!

Lobe den Herrn, meine Seele,

und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

der dir all deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen,

der dein Leben vom Verderben erlöst,

der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit

Barbara Reene-Spillmann, Bildungsreferentin der KAB im Bistum Essen

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kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Fri, 22 Jan 2021 11:35:31 +0100