KAB - Nachrichten https://www.kab-essen.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab-essen.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab-essen.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 04 Jun 2020 08:12:16 +0200 Dreifaltigkeit https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/dreifaltigkeit/ Ein spiritueller Impuls von Barbara Reene-Spillmann „Drei sind einer zuviel“…so lautet eine bekannte Redewendung, unpaar, nennt man es. Wir erinnern uns an Konflikte aus Kindertagen, wenn eine Freundin, ein Freund „über“ war. Und nun feiern wir nach Pfingsten wieder den Dreifaltigkeitssonntag, und mal Hand aufs Herz: Was können wir damit anfangen, ist er nicht auch für glaubensstarke Menschen irgendwie „unfassbar“? Und steht er nicht im Gegensatz zum christlichen Monotheismus? Vor einem Jahr hörte ich am Dreifaltigkeitssonntag eine Predigt, die mir auch noch mal eine neue Perspektive auf dieses komplexe Thema eröffnete. Trinität, Dreifaltigkeit meint die Wesenseinheit Gottes in drei Personen. Schauen wir uns diese drei „Personen“ doch mal genauer an… Dazu ein kleiner Exkurs in die Biografie Gottes mit uns Menschen: In der Geschichte vom brennenden Dornbusch im Buch Exodus (3,13) fragt Moses Gott nach seinem Namen, und er antwortet: „Ich bin, der ich bin!“ Das sollte als Auskunft reichen, Gott wollte sich nicht fassen lassen, aber gerade das weckte Fragen und Fantasien. So machten sich die Israeliten passende Gottesbilder: Der strenge Gott und Richter, der König, das goldene Kalb. All diese Bilder zeichneten einen distanzierten und erhabenen Gott. Quasi als Gegenentwurf kam Gott durch seinen Sohn in die Welt, als einer, der es mit den Ausgegrenzten hielt, Kleine groß machte und auf Sünder zuging. Seine Kleidung und sein Lebensstil passten nicht ins Weltbild der Gelehrten und der damaligen Machthaber und führten zu seiner scheinbar absoluten Ohnmacht, dem Tod am Kreuz. Gott war aber auch in Jesus nicht „totzukriegen“, er sandte nach Jesu Auferstehung den Geist, suchte sich also einen neuen Ort in den Menschen, mehr Nähe geht nicht. So heißt es in einer klassischen Rockballade der amerikanischen Band Bon Jovi: „I wanna be just as close as the Holy Ghost is…“ (Ich möchte dir so nahe sein wie der Heilige Geist es ist…)“. In mir und mit mir, geht Gott mit uns durch die Lebenszeit. Mir fällt da spontan der Text von Margaret Fishback ein, die bekannte Parabel von den Spuren im Sand mit der Zusage Gottes gerade in schweren Zeiten den Menschen ganz nahe zu sein. „Dreifaltigkeit“ ist nicht einer zuviel, sondern Synonym für die unbedingte Nähe Gottes, der einfach nur sein will, in seiner ganzen Vielfältigkeit, immer wieder neu, immer wieder überraschend und immer wieder anders. Lassen wir uns darauf ein, lassen wir es zu! Geben wir es auf, Gott festzulegen und einzugrenzen!]]> kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Thu, 04 Jun 2020 08:12:16 +0200 Pfingstvigil 2020 http://https://youtu.be/dVWFrFaULTI_blank Eine Premiere: Die KAB im Bistum Essen lädt zu einer digitalen Pfingstvigil ein. Wir freuen uns über jeden und jede, dem dieses Angebot gefällt. Gemeinsam mit Pater Georg Scholles OFM, Präses des... kab-bildungswerk-essen.de Aktuelles KAB Bildungswerk Essen Startseite Bildungswerk Essen kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Sat, 30 May 2020 11:48:02 +0200 KAB-Sozialexperte Wilhelm Herrmanny wird ans Bundessozialgericht berufen https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-sozialexperte-wilhelm-herrmanny-wird-ans-bundessozialgericht-berufen/ Neuer ehrenamtlicher Richter am Bundessozialgericht in Kassel ist KAB-Mitglied Wilhelm Herrmanny. Der Essener hat Anfang Mai seine Berufungsurkunde erhalten und wird am 1. Juni sein Amt antreten. "Ich hoffe, dass ich diese Aufgabe, auch im Sinne der KAB, verantwortungsvoll wahrnehmen werde", erklärte Herrmanny, der bis zum 31. Mai 2025 das Amt des ehrenamtlichen Bundesrichter ausüben wird. "Willy", wie er im Diözesanverband der KAB im Bistum Essen liebevoll genannt wird, ist seit 1965 in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung. Seitdem ist er nicht nur in Essener Pfarrgemeinden aktiv, sondern auch in der Diözesanleitung und im Bundesverband für den Bereich des Sozialrechts und der Sozialpolitik.

Bereits 2005 wurde Herrmanny auf Vorschlag der KAB über die Liste der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA)  als ehrenamtlicher Richter ans Bundessozialgericht berufen. Als Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und als Mitglied im Widerspruchsausschuss der DRV Rheinland bringt Herrmanny seine Kompetenzen im Sozialrecht seit vielen Jahren ein. 

Zudem ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Krankenhausgesellschaft Contilia GmbH, einem Zusammenschluss von drei großen Essener Krankenhäusern mit über 7100 Mitarbeiter*innen und somit einem der größten Arbeitgeber in der Ruhrmetropole.

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kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Mon, 18 May 2020 09:26:29 +0200
Finanzielle Hilfe in Zeiten von Corona https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/finanzielle-hilfe-in-zeiten-von-corona/ Der KAB Diözesanverband Osnabrück hat Finanzhilfen für Arbeitnehmer, Familien und Rentner zusammengestellt. kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Wed, 29 Apr 2020 09:35:54 +0200 Die neue Ausgabe von DenkGerecht! ist da! https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/die-neue-ausgabe-von-denkgerecht-ist-da/ "DenkGerecht!" - die Verbandszeitung der KAB im Bistum Essen erscheint viermal im Jahr und informiert über die Arbeit des Sozialverbands sowie Themen aus Gesellschaft, Kirche und der Arbeitswelt.... kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Wed, 22 Apr 2020 08:34:13 +0200 Osterimpuls von Diözesanpräses Jürgen Haberl https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/osterimpuls-von-dioezesanpraeses-juergen-haberl/ Die Raupe auf diesem Foto „wohnt“ schon seit vielen Jahren in meinem Garten. Zufällig las ich in den letzten Tagen dieses Gedicht von Otto Wiemer, das mich zu meinem Ostertext inspirierte:

„Keine Chance. Sechs Meter Asphalt. Zwanzig Autos in der Minute.
Fünf Laster - ein Schlepper - ein Pferdefuhrwerk. Die Bärenraupe weiß

nichts von Autos. Sie weiß nicht – wie breit der Asphalt ist. Weiß nichts

von Fußgängern – Radfahrern – Mopeds. Die Bärenraupe weiß nur –

dass jenseits Grün wächst. Herrliches Grün – vermutlich fressbar.

Sie hat Lust auf Grün. Man müsste hinüber. Keine Chance. Sechs Meter Asphalt.
Sie geht los. Geht los auf Stummelfüßen. Zwanzig Autos in der Minute.
Geht los ohne Hast. Ohne Furcht. Ohne Taktik. Fünf Laster. Ein Schlepper.

Ein Pferdefuhrwerk. Geht los und geht und geht und geht – und kommt an“.

Liebe Frauen und Männer der KAB im Bistum Essen. Ist das nicht

der reine Wahnsinn. Sich auf den Weg zu machen bei einem solchen Verkehr?

Das einzige, was diese Bärenraupe hat, ist ein alles überragendes Ziel:

Das herrliche Grün jenseits der Straße.

 

Keine Chance, so ergeht es nicht nur der Bärenraupe. Keine Chance,

so ergeht es häufig auch uns Menschen. Viel zu häufig. Man muss nur

einmal hinter die Türen von Schwerkranken in einem Krankenhaus schauen.
Man muss nur einmal über den Friedhof gehen und sich die frischen Gräber ansehen

und an den Jahreszahlen das Alter ablesen. Man muss sich nur noch einmal vor

Augen führen, wieviel Leid das Corona-Virus überall auf der Welt in den vergangenen            

Wochen verursacht hat. Und welche Einschränkungen unserer Lebensqualität wir alle in

dieser Zeit hinnehmen mussten. Nicht nur für die Bärenraupe gilt das: „Keine Chance“!

Auch wir Menschen können in eine Lage kommen, in der wir buchstäblich fest stecken,

kein Land mehr sehen und resigniert feststellen müsse: Alles ist eng geworden, alles

ist hart und schwer geworden. Keine Chance!

 

Das ist das eine. „Die Bärenraupe weiß nicht wie breit  der Asphalt ist“

– heißt es in dem Gedicht – „die Bärenraupe weiß nur, dass jenseits Grün wächst.

Herrliches Grün“. Sie macht sich auf den Weg, sie blickt nicht nach rechts oder nach

links, sie geht nicht hastig. Sie geht auf ihren Stummelfüßen unbeirrt auf ihr Ziel zu.

Der reine Wahnsinn. Das ist das andere.

Das gehört aber genauso zum Menschen dazu, wie die bittere Erfahrung des: „Keine

Chance“! Ihm geht es eigentlich wie der Bärenraupe: Er ahnt etwas von diesem Grün,

von diesem Mehr an Leben. Die Bärenraupe weiß nur, dass jenseits Grün wächst.

Herrliches Grün. Sie hat Lust nach Grün. Sie müsste hinüber.

Für unsere Bärenraupe bleibt es nicht bei dem „Sie müsste hinüber“.  Sie geht los

und geht und geht und  - kommt an. Sie lässt zu, wonach sie sich sehnt, und sie

wagt es. Sie erreicht ihr Ziel, trotz aller Bedrohung. Die Bärenraupe vertraut darauf:
Da gibt es Leben, auch wenn allzu häufig der Tod zuschlägt.

 

Und damit lebt die Bärenraupe genau das, was Ostern bedeutet. „Ihr sucht Jesus

von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“

Warum verzichtet ihr auf das Grün des Lebens, das jenseits der Straße des Todes

wächst? Warum schenkt ihr dem Tod eine größere Beachtung als eurer Sehnsucht

nach Leben? Gott hat uns ein Leben zugedacht, das einen unvergänglichen Wert hat

und das deshalb den Einsatz lohnt. Er verspricht uns, so unglaublich es klingt,

ewiges Leben. Das bedeutet Ostern für uns: Nichts ist so bedrohlich auf dieser Welt,

als dass es mich daran hindern könnte, nach dem Leben zu suchen, selbst der Tod nicht.

Der österliche Mensch geht wie die Bärenraupe los. Und geht und geht und geht –

und kommt an. Der Tod hat nicht das letzte Wort, das letzte Wort hat das Leben.

Das Grab ist leer: „Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ Dass Grün wächst für uns:

denn wir sind zum Leben berufen. Autos hin – Lastwagen her – die Bärenraupe

geht los und geht und geht und kommt an.

Wer so lebt, hat etwas von Ostern verstanden: Losgehen, das Leben wagen und

darauf vertrauen: Wir kommen ans Ziel, weil Gott gehandelt hat. Seit Ostern stimmt

das „Keine Chance“ nicht mehr. Gott sagt: Du sollst leben - über den Tod hinaus.
Die Botschaft von Ostern ist wirklich verrückt.  Sie redet von einem Gott, der alles

verrückt. Er, der im Himmel thront, lacht über den Tod, heißt es. Er ist der Grund

unserer Osterfreude. Unserem Osterlachen. 

Ich wünsche ihnen ein gesegnetes Osterfest und für die kommende Zeit etwas von

dem Mut unserer Bärenraupe.

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kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Thu, 09 Apr 2020 09:42:19 +0200
KAB-Bundesvorsitzende Maria Etl legt ihr Amt zur Jahresmitte nieder https://www.kab-essen.de/nc/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-bundesvorsitzende-maria-etl-legt-ihr-amt-zur-jahresmitte-nieder-1/ Die Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) Maria Etl hat gestern bekannt gegeben, aus gesundheitlichen Gründen ihr Vorstandsamt zum 30. Juni dieses Jahres... Andreas Luttmer-Bensmann, Vorsitzender der KAB, erklärt dazu:„Maria Etl hat die KAB geprägt durch ihren immensen Einsatz, insbesondere die Mitgliederoffensive, die sie maßgeblich entwickelt und vorangebracht hat, bewegt den Verband. Ihr Engagement galt thematisch insbesondere dem Schwerpunkt ,Arbeit. Macht. Sinn.’ und damit den Fragen nach der Zukunft der Arbeit und danach, wie Arbeit in einer veränderten, auch stark digitalisierten Welt menschenwürdig gestaltet werden kann.

Mit mehr als 100.000 Mitgliedern, die sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagieren, und starken hauptamtlichen Teams auf der Bundesebene und in den Diözesanverbänden ist die KAB ein starker katholischer Verband, dessen Stimme in Politik, Arbeitswelt und Kirche gehört wird. Dazu, dass die KAB so gut aufgestellt ist, hat Maria Etl thematisch wie organisatorisch viel beigetragen.Den Rücktritt von Maria Etl zur Jahresmitte bedaure ich sehr. Mit Maria Etl verliert die Bundesleitung eine leidenschaftliche Streiterin für soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft. Ich freue mich, dass ich zweieinhalb Jahre mit Maria Etl freundschaftlich und vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte. In erster Linie wünsche ich Maria Etl jetzt persönlich alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.“

Die 1965 geborene Maria Etl war im Mai 2017 zur Vorsitzenden der KAB gewählt worden. Die Leitung des Verbandes wird nun durch die verbleibenden Vorstandsmitglieder, Bundespräses Stefan B. Eirich und Bundesvorsitzenden Andreas Luttmer-Bensmann, wahrgenommen. Die Nachwahl einer Bundesvorsitzenden kann durch den Bundesausschuss im November 2020 bis zum Ende der regulären Amtszeit des KAB-Bundesvorstands erfolgen.
Im Juni 2021 steht bei der Bundesdelegiertenversammlung in Wetzlar die Neuwahl des dreiköpfigen Bundesvorstands an. ]]>
kab-essen.de Aktuelles KAB Essen Startseite Essen Thu, 09 Apr 2020 09:27:42 +0200