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Fatales Signal für die Menschen

27.06.2017

Fatales Signal für die Menschen

Langzeitarbeitslosigkeit : Bündnis für Gute Arbeit und die KAB kritisieren Landes-Kürzungen

Als ein fatales Signal für Langzeitarbeitlose in Nordrhein-Westfalen haben die KAB im Bistum Essen und Lena Richter, Bereichsleiterin der mit der KAB seit Jahren im Bündnis für Gute Arbeit verbundenen Werkkiste, die plötzliche Kürzung erheblicher Mittel für das Modellprojekt „Sozialer Arbeitsmarkt“  kritisiert. Im Projekt, das das NRW-Arbeitsministerium  im Januar in Duisburg und drei anderen NRW-Städten angestoßen hatte, bleiben von 200 geförderten Duisburger Stellen jetzt vermutlich nur 80 übrig. Ähnliche Folgen hat die Kürzung in Gelsenkirchen, Essen und Dortmund.  Aus Sicht von Lena Richter, Beraterin und Projektbegleiterin im Kontakt mit schwer vermittelbaren Jugendlichen, „profitieren auch die Wirtschaft und die gesamte Region durch die Wieder-Eingliederung von arbeitslosen Menschen.“ KAB und Werkkiste bezeichnen die durch Tageszeitungen bekannt gewordene  Bestürzung und Frustration der Stadt Duisburg „als absolut nachvoll-ziehbar. Hier wird auf dem Rücken Benachteiligter gespart.“

Die beim Projekt vorgesehenen und eingebundenen Wohlfahrtsverbände und Träger der Stellen für Menschen, die länger als vier Jahre ohne Arbeit sind, haben allerdings erklärt, auch unter den neuen Bedingungen zur Verfügung zu stehen. Modellprojekte, ergänzte der DGB in Duisburg, seien wertlos, wenn sie wie das aktuelle „zwischen Bürokratie und politischen Machtspielen zur Farce“ würden. 

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