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Die KAB im Bistum Essen beklagt die viel zu hohen Zahlen von Kinderarbeit

12.06.2017

Die KAB im Bistum Essen beklagt die viel zu hohen Zahlen von Kinderarbeit

Kinderarbeit ist das Gegenteil einer menschenwürdigen Wirtschaft! Die KAB im Bistum Essen beklagt die viel zu hohen Zahlen von Kinderarbeit.

Viele Menschen auf dieser Welt arbeiten unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen, welches medial immer wieder Aufmerksamkeit erregt. Doch heute, am 12. Juni 2017 geht es um diejenigen, die sich wahrscheinlich am schlechtesten wehren können: Die Kinder!

Der 12. Juni ist der Internationale Tag gegen Kinderarbeit und wurde 2002 von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als Gedenktag eingeführt. Nach Schätzungen der ILO müssen immer noch 168 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren arbeiten, 85 Millionen von ihnen unter menschenunwürdigen, ausbeuterischen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Die Kinder arbeiten zum Beispiel auf dem Feld (teilweise bis zu 14 Stunden am Tag), in Bergwerken und Steinbrüchen, in Fabriken oder in fremden Haushalten, wodurch keine Zeit mehr für eine schulische oder berufliche Ausbildung bleibt.

Und da beginnt der Kreislauf mit schlimmen Folgen: durch die fehlende Schulbildung können die Kinder keinen richtigen Beruf ergreifen, verdienen nicht genug Geld, um ihre Familien zu ernähren und müssen auch die eigenen Kinder wieder viel zu früh arbeiten schicken.

Die Kinder sind billige Arbeitskräfte, was zu einem erhöhten Angebot von Arbeiter_innen und dann wieder zu niedrigen Löhnen führt, weswegen eine erhöhte Arbeitslosigkeit unter den Eltern besteht. Somit ist die Hauptursache für Kinderarbeit ist fehlende Bildung, Armut der Eltern und Perspektivlosigkeit.

Die KAB im Bistum Essen stellt fest: Kinderarbeit verstößt gegen die Kinderrechtskonvention! Denn auch Kinder haben Rechte, die besonders geschützt werden müssen!

Der Vorsitzende der KAB im Bistum Essen, Hermann-Josef Schepers fordert: „Unser Wohlstand darf nicht auf dem Rücken von Kindern entstehen. Auch jeder von uns kann ein Stück dazu beitragen sich gegen Kinderarbeit einzusetzen. Eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt, mit echten Zukunftsperspektiven für alle Menschen, kann nur mit Zugangsmöglichkeiten zu Bildung und dem strikten Verbot von Kinderarbeit möglich sein.“ Um Kinderarbeit zu verhindern ruft die KAB Politik, Wirtschaft und Konsument_innen dazu auf, den Fairen Handel als einen wichtigen Teil im Kampf gegen Kinderarbeit zu unterstützen, denn die Standards stellen sicher, dass alle Produkte, die mit dem Siegel ‚Fair‘ oder ‚Fair-Trade‘ ausgezeichnet sind, ohne menschenunwürdige Kinderarbeit hergestellt sind.

So unterstützt die KAB den Kampf gegen Kinderarbeit und sagt: „Arbeit. Macht. Sinn.“, aber nur unter menschenwürdigen Bedingungen.

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